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Der Pharao trägt die rote Krone Unterägyptens.
Malvorlage von Sonia Focke
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Der Pharao trägt die weiße Krone Oberägyptens.
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Weiße Krone Oberägyptens
Malvorlage von Sonia Focke
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Nemes-Kopftuch
Malvorlage von Sonia Focke.
Das Nemes-Kopftuch durfte nur der König tragen!
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Falls der Link für das Video nicht funktioniert: Auf meiner Facebook-Seite "Frühes Forschen Hamburg" könnt Ihr Euch es auch anschauen!


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Specht sammelt Futter
Im Frühjahr kann man wunderbar Vögel beobachten. Welche Vögel seht ihr in eurem Garten?
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Motiv: Meerschweinchengehege im Wildpark „Schwarze Berge“, 21224 Rosengarten, Foto: privat
Motiv: Meerschweinchengehege im Wildpark „Schwarze Berge“, 21224 Rosengarten, Foto: privat

Heute beginnt mein digitaler Adventskalender. Jeden Tag bis zum 24. Dezember gibt es etwas Spannendes oder Lustiges oder etwas zum Experimentieren, entweder zum Thema "Frühes Forschen" oder über das Alte Ägypten. Viel Spaß!

 

Heute messen wir in Zentimeter und Meter. Aber wusstet ihr, dass im Alten Ägypten die Maße in Ellen angegeben wurden?

 

Im Alten Ägypten wurde zwischen einer Kleinen Elle und einer Königselle unterschieden. Eine Kleine Elle war 6 Handbreit lang, eine Königselle 7. Eine Handbreit sind vier Finger breit (also ohne Daumen).

 

Wenn du dir deine Hand anschaust und dann die Hand von deinem Papa, merkst du, dass es große Unterschiede gibt. Deswegen wurde einmal festgelegt, was eine Fingerbreite, eine Handbreite und eine Elle ist. Mit heutigen Maßen ist ein Fingerbreit 1,9 cm, eine Handbreite 7,5 cm, eine Kleine Elle 44, 9 cmm und eine Königselle 52,4 cm groß.

 

Übrigens war Elle auch in Deutschland eine übliche Maßeinheit. Das merkst du daran, dass einer der beiden Unterarmknochen Elle genannt wird. Der Unterarm endet am Ellenbogen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kleine Elle vom ausgestreckten Mittelfinger bis zum Ellenbogen gemessen wurde.

Du kannst dir auch eine Elle selbst basteln.

 

 Du brauchst dafür:

  eine Holzleiste ca. 50 cm lang

 Wasser- oder Acrylfarben

 Lineal

 Bleistift, Filzstift

 

 Erst malst du die Leiste von allen Seiten an. Am Anfang der Leiste markierst du mit dem Lineal den ersten Strich. Dann legst du deinen Zeigefinger an und zeichnest mit dem Bleistift einen Strich. Das machst du viermal. Den vierten Strich malst du mit einem Filzstift oder einem dünnen Pinsel. Das ist die erste Handbreite. Das machst du insgesamt sechsmal. Jetzt kannst du noch die Rückseite schön anmalen.

 

Fertig ist deine Elle!

 

Marie Curie

 

 Wenn die Kinder in den Kursen Acrylfarben oder Ton benutzen, bekommen sie von mir Bastelshirts an. Auf einem steht „Curie  - Azubi“. Wer war Marie Curie?

 

Sie wurde als  Maria Salomea Skłodowska in Warschau (heute: Polen) am 7. November 1867 geboren. Mit 15 machte sie als Klassenbeste ihr Abitur. Zu dieser Zeit durften in Polen Frauen nicht studieren. Ihr Vater konnte ihr kein Studium im Ausland bezahlen. Deswegen studierte sie heimlich an der „Fliegenden Universität“. Sie arbeitete als Hauslehrerin und abends las sie Bücher über Physik, Soziologie (das Verhalten von Menschen miteinander), Anatomie und Physiologie (Aufbau und Funktionsweise des Menschen).

 

Später ging sie nach Paris und studierte Physik an der Universität Sorbonné. Sie lernte dort Pierre Curie kennen und lieben. 1895 heirateten sie.

 

Zusammen erforschten sie eine Strahlung, die da noch nach ihrem Entdecker „Becquerel-Strahlung“ genannt wurde. Später nannten sie diese Strahlung Radioaktivität.

 

Marie und Pierre Curie entdeckten zwei neue Elemente: Polonium (nach der polnischen Heimat Maries) und Radium. 1903 bekamen sie dafür den Nobelpreis in Physik. Ihr Mann starb drei Jahre später bei einem Unfall mit einem Pferdewagen.

 

Marie forschte weiter und erhielt einen Nobelpreis in Chemie. Damit sie war sie der erste Mensch, der einen Nobelpreis in zwei verschiedenen Fächern erhielt.

 

Marie Curie stattete während des ersten Weltkrieges (1914-1918) einen Röntgenwagen aus und fuhr damit zu einem Lazarett (Krankenhaus für Soldaten). Die Röntgen-Strahlen machen Verletzungen und Veränderungen im Skelett sichtbar. Sie sorgte dafür, dass die verletzten Soldaten geröngt werden und dadurch schneller und besser behandelt werden konnten. Insgesamt 20 solcher mobilen Röntgenfahrzeuge stattete sie aus. Eins fuhr sie mit ihrer Tochter selbst. Dafür hatte sie extra ihren Führerschein gemacht.

 

Nach dem Krieg wurde die „Internationalen Kommission für geistige Zusammenarbeit“ gegründet. Marie war 12 Jahre Mitglied dieser Kommission und einige Zeit sogar die Vizepräsidentin. Damit trug sie wesentlich dazu bei, dass Wissenschaftler weltweit zusammenarbeiten.

 

Marie Curie starb 1934 in Sancellemoz, in der Schweiz.

 

 Radioaktivität wird heute u. a. in der Medizin verwendet. So werden radioaktive Medikamente zur Behandlung von Tumoren (Krebs) gegeben.

 

 Archäologen können feststellen, wie sehr ein radioaktives Element bereits zerfallen ist. Daran können sie das Alter von Fundstücken bestimmen.

 

 Marie Curie ist für viele Mädchen ein Vorbild. Sie lassen sich nicht davon abbringen, Naturwissenschaften zu studieren, obwohl es heute teilweise noch Vorbehalte gibt, ob Frauen das können.

 

 

 

Heute öffnen wir das dritte Türchen.

Zeit im Alten Ägypten

 

Am Anfang des Jahres hängen wir einen neuen Kalender auf. Auf den schauen wir das Jahr über drauf und dann wissen wir das Datum.

 

Im Alten Ägypten wurde die Zeit ein wenig anders gemessen. 

 

Auch im Alten Ägypten hatte ein Jahr zwölf Monate. Es gab aber nur drei Jahreszeiten: Achet während der Nilüberschwemmung, Peret, die Zeit des Pflügens und Schemu, die Erntezeit.

 

Die schönste Jahreszeit war Achet. Das war die Zeit, in der „jedes Gesicht leuchtet“. Die Monate wurden nur gezählt und den Jahreszeiten zugeordnet z. B. der erste Monat im Peret.

 

Die Monate wurden in Dekaden, also in Abschnitte zu zehn Tagen, eingeteilt.

 

Die Ägypter merkten, dass bei dieser Einteilung 5 Tage „übrig blieben“. Diese wurden nach den zwölf Monaten noch hinten angehängt.

 

Für die Zeitmessung am Tag gab es Sonnen- und Wasseruhren.

 

Ihr könnt Euch eine Wasseruhr selbst bauen.

 

Ihr braucht dazu:

 

·         entweder zwei Blumentöpfe aus Ton oder zwei Pappbecher

 ·      einen wasserfesten Stift

 ·      einen Handbohrer oder eine Nadel

 ·     eine Stoppuhr

 

Male die Blumentöpfe bunt an oder beklebe die Becher von außen mit Papier. Dann bohrst du in eins der Gefäße unten ein Loch rein. Solltest du den Handbohrer benutzen, dann lasse dir bitte von deinen Eltern helfen. Markiere dann innen den gewünschten Füllstand.

 

Stelle jetzt das Gefäß mit dem Loch erhöht auf und das andere drunter. Gieße in das obere Gefäß Wasser bis zum Füllstrich, dann stoppe die Zeit. Jetzt markierst du alle 5 Minuten innen den neuen Füllstand.

 

Jetzt ist deine Wasseruhr fertig.

 

Telefonnummern für kleine Helden

 

Vielleicht hast du es mitbekommen: Ein kleines Mädchen hat Anfang des Jahres ihrer Mutter sehr geholfen. Die Mutter ist bewusstlos geworden. Das Mädchen hat den Notdienst angerufen. Weil sie so schnell reagiert hat, konnte ihrer Mutter schnell geholfen werden.

 

Das Mädchen war eine kleine Heldin.

 

Auch du kannst zu einem kleinen Helden werden. Wenn du siehst, dass ein anderer verletzt ist, es demjenigen schlecht geht oder er bewusstlos ist, dann kannst du entweder jemanden bitten, die Sanitäter bzw. den Notarzt anzurufen oder selbst dort anrufen. Wichtig ist, dass du nicht gleich wieder auflegst. Warte ab, was derjenige von der Einsatzstelle sagt und beantworte seine Fragen.

 

Auch wenn es brennt, jemand auf dem Eis eingebrochen ist, Tiere in Not geraten sind z. B. Katzen zu hoch auf dem Baum geklettert sind und nicht mehr runterkommen, rufst du die Feuerwehr an.

 

Sanitäter und Feuerwehr haben die gleiche Telefonnummer: 112.

 

 

 

Wenn du mitbekommst, dass z. B. ein Autounfall passiert ist, jemand bei den Nachbarn einbricht oder in einen Laden, dann rufst die Polizei an. Das ist die 110.

 

Bitte achte darauf, dass du dich selbst nicht in Gefahr bringst. Du sprichst z. B. nicht den Dieb oder Einbrecher an oder du versuchst nicht, den Ertrinkenden oder denjenigen, der im Eis eingebrochen ist, selbst zu retten. Das ist gefährlich für dich.

 

Wenn du Hilfe holst und die Sanitäter, die Feuerwehr oder die Polizei anrufst, dann bist du schon ein kleiner Held!

 

 

 

Ich habe dir die Telefonnummern aufgemalt und kleine Reime dazu aufgeschrieben. Dann kannst du dir sie ausmalen und merken.

 

Fluch der Mumie

 

 

 

 Vielleicht habt ihr schon etwas vom Fluch der Mumie gehört. Es gibt Gerüchte und Geschichten nach denen Menschen, die die alten Gräber in Ägypten und / oder die Mumien auswickeln, kurze Zeit später sterben. Man sagt, dass es im Grab Sprüche gibt, die dafür sorgen, dass diejenigen, die sozusagen die Totenruhe stören, an Unfällen oder unglücklichen Zufällen sterben.

 

Auch gibt es eine Legende, die sagt, dass die „Titanic“ untergegangen ist, weil eine Mumie an Bord war.

 

Stimmt das?

 

 Im November 1922 wurde das berühmte Grab von Tutanchamun gefunden. Der Geldgeber der Grabung   Lord Carnavon starb im April 1923 durch einen Biss einer Stechmücke. Stechmücken sind nicht ungewöhnlich in Ägypten. Howard Carter, der Entdecker des Grabes starb 1939. Drei Jahre später starb der Reporter Arthur Merton bei einem Verkehrsunfall. Jedes Mal, wenn jemand relativ jung oder an einem Unfall starb, der irgendetwas mit der Ausgrabung zu tun hatte, wurde auf den Fluch der Mumie verwiesen.

 

Es gibt tatsächlich Sprüche in den Gräbern, die diese vor Grabräuberei schützen sollten. Die alten Ägypter glaubten nämlich, dass sie nur dann im Jenseits weiterleben können, wenn ihre Körper, also  ihre Mumien ganz blieben. Doch schon damals wurden die Gräber geöffnet, um an die Schätze ran zu kommen. In die Mumien waren oft wertvolle Amulette eingewickelt. Die Diebe achteten nicht darauf, dass die Mumie erhalten blieb, wenn sie die Amulette sich holen wollten. Um das zu verhindern, ließen die Grabbesitzer Sprüche an die Wände oder auf Gegenstände schreiben, die den Dieben Böses wünschten. Zur Zeit der Pyramiden (im Alten Reich) drohte der Grabherr mit Strafen: „Jeder Mensch, der etwas Böses gegen dieses (mein Grab) tun sollte – ich werde ihm den Hals umdrehen wie einer Gans, …“ 

 

Der Pyramidenarbeiter des Peteti und seine Frau Nerisokur ließen in ihrem Grab folgenden Spruch schreiben:  „Hört alle! Der Priester der Hathor wird jeden zwei Mal schlagen, der dieses Grab betritt oder beschädigt. Die Götter werden ihn stellen, denn ich bin ein von seinem Herrn Geehrter. Die Götter werden nicht zulassen, dass mir etwas passiert. Jeden, der mit diesem Grab etwas Schlechtes macht, werden das Krokodil, das Nilpferd und der Löwe auffressen.“

 

Im besagten Grab von Tutanchamun findet sich ein magischer Ziegel. Auf dem steht: „Der du kommst, um mich anzugreifen,… ich werde dich angreifen, ich werde dich mit dem Lasso fangen, denn ich bin der Schutz des Verstorbenen.“

 

 

 

Man könnte also meinen, den Fluch gibt es wirklich. Doch es wird eins vergessen: Es gibt mehr Archäologen, die Gräber geöffnet haben, die nicht an einem Unfall bzw. alt gestorben sind, als jung gestorbene.

 

 Die Ägyptologin Margaret Alice Murray hat zusammen mit Flinders Petrie bei mehreren Ausgrabungen von Gräbern geholfen. Sie ist 100 Jahre alt geworden und hat noch ein Buch, mit dem Titel „Die ersten hundert Jahre“ geschrieben.

 

Der Wissenschaftler Sir Alan Gardiner, nach dessen Grammatik bis heute viele Studenten Mittelägyptisch lernen, war bei der Öffnung des Grabes dabei. Er hat danach noch über 40 Jahre gelebt und ist 84 Jahre alt geworden.

 

Ihr seht also, der Fluch der Mumie ist bloß eine Geschichte.

 

 

 

Ihr könnt euch aber selbst eine Mumie basteln. Ihr druckt euch den Bastelbogen aus. Schaut euch die Bögen vorher genau an: die durchgezogenen Linien (_____________) müsst ihr schneiden, die gestrichelten Linien ( ---------) müsst ihr falten und die geschwärzten Flächen müssen geklebt werden.

 

Dann malt ihr das Bild auf Bogen 3 aus und schneidet es aus. Dann schneidet ihr Bogen 2 (den Deckel) aus und klebt die ausgemalte Mumie auf den Deckel. Jetzt faltet ihr die Dreiecke nach unten. Also so, dass ihr sie an dem Kopf festkleben könnt. Die Dreiecke helfen euch, dass ihr das Seitenteil rund kleben könnt. Dann schneidet ihr den Boden (Blatt 2) aus. Auch hier faltet ihr die Zacken nach unten. Das Fußteil könnt ihr auch weglassen.

 

Wenn der Sarkophag fertig ist, knetet ihr eine Mumie. Tunkt einen Finger in Öl und reibt die Mumie vorsichtig mit ein – vergesst nicht, ein feierliches Gesicht dabei zu machen, denn das Einölen von Mumien machten damals nur die Priester. (Vielleicht mag ja die Mutter das „feierliche“ Gesicht fotografieren. Ist bestimmt eine schöne Erinnerung) Dann wickelt ihr die Mumie in eine Mullbinde oder einen Streifen von einem alten Laken. Nun legt ihr die Mumie in den Sarkophag.

 

 


Bastelbogen mit freundlicher Genehmigung aus: Eva-Maria Schmidt: „Lernwerkstatt, Das Alte Ägypten“; Buch Verlag Kempen, Copy-Right liegt beim Verlag.

 

Wenn die Kinder in den Kursen Acrylfarben oder Ton benutzen, bekommen sie von mir Bastelshirts an. Auf einem steht „Einsteinchen“. Wer war Albert Einstein?

 

Er wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Ein Jahr später zog seine Familie mit ihm nach München. Aus seiner Kindheit ist bekannt, dass er erst spät sprechen lernte. Vom Münchener Gymnasium wurde er verwiesene, weil „seine Anwesenheit sich auf die anderen Schüler ungünstig“ auswirkte. (zitiert nach: „Von Anton bis Zylinder“) Damit er trotzdem studieren konnte, machte er an der Kantonsschule in Aarau 2 Jahre später das Schweizer Abitur, die Matura. Von 1896 bis 1900 studierte er an der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Als Fachlehrer für Physik und Mathematik bekam er nur schwer Arbeit. Schließlich bekam er 1902 auf Empfehlung eines Mitstudenten eine Stelle beim Eidgenössischen Amt für Geistiges Eigentum (kurz: Patentamt) in Bern. Er war dort Technischer Experte dritter Klasse. 1905 war für Einstein das Wunderjahr, das sogenannte „Annus Mirabilis“ (lateinisch für Wunderjahr). Er veröffentlichte gleich mehrere wichtige Arbeiten u. a. einen Artikel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, heute besser bekannt als Spezielle Relativitätstheorie. Im selben Jahr erhielt er den Doktortitel der Physik von der Universität Zürich.

 

1908 begann er an der Universität Bern zu unterrichten. Ein Jahr später kündigte er seine Stelle als Technischer Experte zweiter Klasse, zu dem er zwischenzeitlich am Berner Patentamt befördert worden war.

 

Er wurde 1909 ein außerordentlicher Professor,( In der Schweiz kann man an einer Universität lehren,  also Professor genannt werden, obwohl man noch keine zweite Doktorarbeit geschrieben hat und deswegen den Titel „Professor“ noch nicht hat.) an der Universität Zürich für Theoretische Physik. Theoretische Physik heißt, dass jemand ohne Experimente, allein durch Denken zu einem wissenschaftlichen Ergebnis kommt.

 

1914 wurde er an die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin berufen. Deswegen zog er nach Deutschland. Ein Jahr später veröffentlichte er einen Artikel zum Thema „Die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie“.

 

Für seine Forschung an Lichtquanten erhielt er 1921 einen Nobelpreis in Physik.

 

Weil Einstein Jude war, wurde er in Deutschland immer mehr angefeindet. Kurz nach der Machtergreifung Hitlers 1933 kündigte er seine Stelle an der Preußischen Akademie der Wissenschaften und wanderte in die USA aus. In Princeton forschte er am Institute for Advanced Study.

 

Er starb 1955 mit 76 Jahren.

 

Die Relativitätstheorie

 

Diese Theorie ist nicht einfach zu erklären. Die bekannteste Formel lautet: E= mc².

 

E steht für Energie, das m für Masse und das c für Lichtgeschwindigkeit.

 

Die ² bedeutet „zum Quadrat“, d. h. man muss die Lichtgeschwindigkeit mit sich selbst mal nehmen (multiplizieren).

 

Die Kernaussage dieser Theorie ist, dass Zeit relativ ist. Wenn etwas als relativ genannt wird, dann wird es mit etwas anderem verglichen oder es hängt von etwas anderem ab.

 

Nehmen wir mal an zwei Züge fahren aneinander vorbei. Dabei ist ein Zug etwas langsamer als der andere. Wenn jetzt ein früher Forscher neben dem Gleis steht, dann kommt es ihm so vor, als würden beide Züge schnell vorbeifahren. Jemand der im Abteil des etwas langsameren Zuges sitzt, kommt es dagegen so vor, als würde der andere Zug nur langsam an ihm vorbeifahren. Er bekommt ja gleichzeitig die Bewegung des eigenen Zuges mit. Deswegen fährt der schnellere Zug für denjenigen im Abteil relativ langsam.  

 

Die Relativitätstheorie ist inzwischen bewiesen worden.

 

Ein Beispiel für die Anwendung der Relativitätstheorie ist ein modernes Navi im Auto. Ohne die Theorie, die Einstein entdeckt hat, könnte ein Navi zwar eine Stadt finden, aber keine genaue Adresse.

 

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein

              Torben Kuhlmann: Einstein, Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit, Zürich, 2020

              Caroline Kazianka: Von Anton bis Zylinder, Ein Lexikon für Kinder, Stichwort: Einstein, Albert, Kinderbuchverlag Berlin

              https://klexikon.zum.de/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie

 

Grabkammer basteln

 

 

 

Nachdem wir vor einigen Tagen eine Mumie mit Sarkophag gebastelt haben, bauen wir noch eine passende Grabkammer dazu.

 

 

 

Du brauchst dafür:

 

 

 

·         einen Schuhkarton

 

·         Acryl- oder Wasserfarbe oder Filzstifte

 

·         Bastelkleber

 

·         4 leere Überraschungseier

 

·         einen wasserfesten Stift

 

·         Bilder aus Zeitschriften, Internet

 

·         ganz viel Glitzer!

 

Du beklebst den Karton von innen. Dafür suchst du dir Bilder aus Zeitschriften oder dem Internet aus. Alles, was du deine Mumie mit ins Jenseits geben möchtest, klebst du auf die Innenseiten vom Karton: Privatjets, Autos, Pferde, Villen, Designermode… Vergiss nicht, eine ordentliche Portion zu essen aufzukleben. Du kannst auch Abbildungen von Original-Gräbern aufkleben. Die Innenseite des Deckels malst du blau an und dann Sterne aufkleben. Wenn du magst, kannst du noch Glitzer auf den Deckel oder außen drauf kleben.

Jetzt bastelst du die Kanopen. Das waren die Behälter für die inneren Organe, die für die Mumifizierung aus dem Körper genommen wurden. Das Herz wurde extra mumifiziert und wieder in den Körper zurückgelegt. Es wurde als wichtigstes Organ angesehen. Das Herz wurde als Sitz des Verstandes gedacht. Heute wissen wir, dass dieser im Gehirn ist.

Weiter geht es mit dem Basteln: Du nimmst noch die vier leeren Ü-Eier. Mit einem wasserfesten Stift malst du auf eins ein Falkengesicht, eins ein Menschengesicht, auf eins ein Paviangesicht und auf eins ein Schakalgesicht.

So wurden nämlich die Götter, die die Organe beschützen sollten, dargestellt. Wenn du noch magst, formst du mit Knete:

·         den Magen für die Falkenkanope

·         die Leber für das Ü-Ei mit Menschengesicht

·         die Lunge für die Paviankanope

·         den Darm für die Schakalkanope

Du kannst dir vorher Bilder von den Organen im Internet anschauen.

Jetzt packst du die gefüllten Kanopen in die Grabkammer, dazu noch die Mumie im Sarkophag, machst den Deckel drauf, fertig ist deine kleine Grabkammer.

 

Motiv: Neuruppin, Foto: privat
Motiv: Neuruppin, Foto: privat

 

Das Märchen vom Schiffbrüchigen

 

(übersetzt von Emma Brunner-Traut)

 

Es war einmal ein Fürst in Ägypten. Der Pharao hat ihn in das Land Hatti zu einer Expedition geschickt. Doch war er nicht erfolgreich. Er konnte den Frieden nicht zu den Bedingungen aushandeln, wie der Pharao es haben wollte.

 

Kurz nach seiner Rückkehr nach Ägypten sollte der Fürst dem Pharao Bericht erstatten. Doch er fürchtete sich, weil er nicht erfolgreich war. So ging er zu seinem Freund und fragte ihn um Rat.

 

Der riet ihm, dem Pharao mutig von seiner Expedition zu erzählen. Wenn er nur ruhig, ohne zu zögern erzählen würde, was er erreicht hat, würde der Pharao trotzdem zufrieden sein.

 

Der Freund sagte zu dem Fürsten „Hör mir zu, mir ist Ähnliches passiert. Ich war unterwegs nach Nubien, mit einem großen Schiff. Es war 120 Ellen lang und 40 Ellen breit. 120 Matrosen waren mit mir an Bord, alles geübte Seeleute. Sie beobachteten den Himmel, sie beobachteten das Land, und ihr Herz war unerschrockener als das von Löwen.

 

Da kam ein Sturm auf. Der wind peitschte die Wellen hoch. Sie waren acht Ellen hoch.

 

Das Schiff ging mit der Mannschaft unter.  Nur ich allein überlebte. Ich klammerte mich an einem Stück Holz fest. Da wurde ich an eine Insel gespült. Drei Tage verbrachte ich allein. Nachts versteckte ich mich in einer Baumhöhle, am Tage saß ich im Schatten.

 

Ich suchte mir etwas zu essen. Ich fand Feigen, Weintrauben, Lauch, Sykomoren und Gurken. Auch konnte ich Fische und Vögel fangen. Auf dieser Insel gab es alles, was das Herz begehrte. Ich aß mich satt und musste dann sogar noch etwas wegwerfen. Ich hatte zu viel gepflückt.

 

Ich stellte einen Feuerbohrer her und machte Feuer. Dann opferte ich ein Brandopfer den Göttern.

 

Ich hörte es donnern und dachte, dass es das Meer sei. Doch Bäume fielen um und der Erdboden bebte. Da sah ich vor mir einen Schlangengott, 30 Ellen lang und sein Bart war mehr als zwei Ellen lang. Sein Körper war mit Gold überzogen und seine Augenbrauen aus echtem Lapislazuli.

 

Ich warf mich auf den Bauch. Da sprach er zu mir: „Wer hat dich hierhergebracht, Bürschchen? Wer hat dich hergebracht? Wenn du es mir nicht sagst, werde ich dich in Asche verwandeln!“

 

Ich antwortete „Ich sehe, dass du mit mir sprichst, aber ich kann dich nicht hören. Ich bin zwar hier, aber ich kenne mich selbst nicht mehr!“

 

Da nahm er mich in sein Maul und brachte mich zu seinem Nest. Er setze mich behutsam ab und frage erneut „Wer hat dich hierhergebracht, Bürschchen? Wer hat dich hergebracht?“

 

Da erzählte ich ihm, dass ich im Auftrag des Pharaos auf dem Weg nach Nubien war, mein Schiff untergegangen und ich allein übrig geblieben war.

 

Der Schlangengott sagte „Fürchte dich nicht, Bürschchen. Es war ein Gott, der dich hat leben lassen. Du wirst vier Monate auf dieser Insel leben. Dann wird ein Schiff aus deiner Heimat kommen und du segelst dann mit ihm heim. – Ich will dir etwas Ähnliches erzählen, was mir passiert ist: Hier lebte mit mir meine Familie. Wir waren insgesamt 75 Schlangen. Eines Tages fiel ein Stern vom Himmel und alle verbrannten. Nur ich überlebte, weil ich gerade nicht hier war. Doch war ich selbst wie gestorben, aus Trauer um sie.

 

Sei tapfer und bezwinge dein Herz. Dann wirst du deine Kinder wieder umarmen und deine Frau wieder küssen. Du wirst dein Haus wiedersehen. Es ist schöner als alles andere, wenn du deine Heimat wieder erreichst.“

 

Ich warf mich auf den Bauch und berührte den Boden vor diesem Schlangengott. Ich antwortete ihm „ Ich werde deinen Ruhm dem Pharao künden und ihm deine Größe kund tun. Ich werde dir kostbares Räucherwerk, Parfüme und Öle bringen lassen. Auch Weihrauch für deinen Tempel. Ich werde erzählen, was mir passiert ist und was ich von deiner Macht gesehen habe. Der König wird dich preisen in der Residenz, vor den Geachteten des Landes. Ich werde für dich Stiere und Gänse als Brandopfer schlachten. Schiffe, beladen mit den Schätzen Ägyptens werde ich zu dieser Insel senden.“

 

Darüber lachte er und erwiderte „Du bist nicht reich an Weihrauch und anderem Räucherwerk. Denn ich bin der Herrscher vom Goldland Punt. Ich besitze mehr Weihrauch als genug. All das, was du mir versprochen hast, kommt von dieser Insel. Dieser Ort, wird, nachdem du die Insel verlassen hast, verschwinden. Die Insel wird untergehen.“

 

Damit wandte er sich von mir ab. So ging ich meines Weges.

 

   

 

Nach vier Monaten kam das Schiff, von dem er gesprochen hatte. Tatsächlich waren die Matrosen aus Ägypten.

 

Als der Schlangengott davon erfuhr, sagte er „Komm gut nach Hause, Bürschchen. Erzähle den Menschen in deiner Stadt von mir. Halte mich in Ehren. Das ist mein einziger Wunsch von mir.“

 

Er gab mir noch eine Schiffsladung Räucherwerk, Weihrauch, Parfüme, kostbare Öle und Gewürze und Elfenbein mit. Auch schenkte er Windhunde, Paviane und Meerkatzen. Als ich ihm dankte, sprach er „Du wirst in zwei Monaten zu Hause sein, dort deine Kinder umarmen und deine Frau küssen.“ Die Matrosen und ich sangen ihm ein Dankeslied.

 

 

 

Wir fuhren nach Hause. Zwei Monate später erreichten wir Ägypten. Nachdem wir glücklich dort angekommen waren, hatte ich eine Audienz beim Pharao. Ich erzählte ich ihm alles, was ich erlebt hatte und übergab die Geschenke, die der Schlangengott mir gegeben hatte. Der Pharao dankte mir vor den Edlen des Landes und machte mich zu einem von ihnen. Er gab mir Land mit 200 Untertanen. Das alles ist mir passiert, obwohl doch das Schiff, mit dem mich der Pharao sandte, untergegangen ist.“

 

 

 

Doch der Fürst seufzte nur. „Mach dir nicht so viel Mühe, mein Freund! Der Pharao wird ja doch zornig auf mich sein.“

 

 

 

Hier bricht der Papyrus ab. Liebe Kinder, wie geht die Geschichte weiter? Wird der Pharao dem Fürsten böse sein? Ist die Insel mit dem Schlangengott wirklich untergegangen? Schreibt doch die Geschichte zu Ende. Viel Spaß!

 

 

 

(Dies ist die Nacherzählung vom „Märchen vom Schiffbrüchigen“ aus „Altägyptische Märchen“, Augsburg, 1998. Es wurde eingeleitet, übersetzt und erläutert von Emma Brunner-Traut. Es ist überliefert vom Papyrus 1115 der Ermitage in Petersburg (um 2000 v. Chr.) Ich habe es gekürzt, manchmal ergänzt und ein wenig moderner erzählt, um es „rund“ zu machen.)   

 

 

Baumschmuck mit Kristallen

 

Ihr könnt euch einen Baumschmuck mit Kristallen basteln.

 

Ihr braucht dazu:

 

·         Alaun (Aluminiumkaliumsulfat-Dodecahydrat) – kriegt ihr in der Apotheke oder im Internet

 ·         Pfeifenreiniger aus dem Bastelladen

 ·         heißes Wasser

 ·         ein leeres Gurkenglas

 ·         einen Löffel

 ·         Plätzchenformen

 ·         Draht

 ·         Schaschlikspieße

 ·         Bindfaden

 ·         evtl. eine schöne Perle

 

Ihr formt an der Plätzchenform ein Herz oder ein Stern aus dem Pfeifenreiniger. Dann hängt ihr euren Anhänger an den Draht und befestigt diesen an den Schaschlikspieß. In das Glas gießt ihr heißes Wasser. Dann schüttet ihr Alaun rein, so lange, bis es sich nach dem Umrühren nicht mehr löst. Jetzt hängt ihr euren Anhänger rein. Der Spieß sorgt dafür, dass er unter Wasser bleibt. Ihr müsst Geduld haben. Erst nach ungefähr einer halben, vielleicht erst nach einer Stunde haben sich Kristalle am Anhänger gebildet. Nun könnt ihr den Anhänger aus dem Wasser nehmen und ihn trocknen lassen. Danach nehmt ihr den Draht und den Spieß ab. Ihr fädelt nun einen hübschen Bindfaden ein und noch eine schöne Perle dazu. Fertig ist euer glitzernder Weihnachtsbaumanhänger!

 

 

Foto: Franziska Würkner
Foto: Franziska Würkner

 

V. Chr.  und n. Chr.

 

Archäologen und Geschichtswissenschaftler sortieren die Zeit. Wir versuchen rauszukriegen, welches Ereignis zuerst war. Regierte Napoleon vor den Dinosauriern? War die Mondlandung vor oder nach dem ersten Auftritt der Beatles in Hamburg? Hätten Abraham Lincoln und Friedrich der Große zusammen Schach spielen können?

 

Wie wird in der Geschichte Zeit gemessen? Dazu muss es ein Ereignis geben, das so wichtig für die Menschen dieser Welt ist oder war, dass fast jeder damit etwas anfangen kann.

 

Zum Beispiel gibt es viele Menschen in Ostdeutschland, die erst in dem Staat DDR gelebt haben. Seit dem 3. Oktober 1990 gibt es die DDR nicht mehr. Für die Menschen aus der DDR war das ein sehr wichtiges Ereignis. Sie nennen die Ereignisse rund um die Wiedervereinigung „Wende“. Ihr persönliches Leben unterteilen sie in „vor der Wende“ und „nach der Wende“.

 

Wenn du einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester hast, kannst du auch sagen „vor dem kleinen Bruder“ und „nach dem kleinen Bruder“. Denn es hat sich etwas für dich geändert: vorher durftest du die Tafel Schokolade alleine essen, jetzt musst du sie teilen, vorher warst du allein, jetzt hast du jemanden, mit dem du spielen kannst.

 

Im Mittelalter wurde ein Mönch beauftragt, den Zeitpunkt von einem wichtigen Ereignis zu berechnen. Das Ereignis, was als wichtig angesehen wurde, war die Geburt von Jesus Christus. Christen feiern diese Geburt zu Weihnachten.

 

Also hat dieser Mönch versucht rauszufinden, wann das war. Dann hat er ein Jahr festgelegt. Seitdem reden wir von der Zeit „vor Christus“, abgekürzt „v. Chr.“ und von „nach Christus“, „n. Chr.“ abgekürzt.

 

Doch bevor dieser Mönch den Zeitpunkt festgelegt hat, wurde die Zeit anders eingeteilt. Im Alten Ägypten wurden die Regierungsjahre vom jeweiligen Pharao gezählt. Es gibt nur ein kleines Problem: Die Ägypter fanden nicht alle Pharaonen toll. Wenn ein Pharao, den sie nicht mochten, gestorben war, taten sie so, als hätte er nie gelebt. Sie kratzten seinen Namen von allen Wänden aus und teilten dessen Regierungszeit auf den Vorgänger und den Nachfolger auf. Das wäre in etwa so, als würden deutsche Geschichtsschreiber so tun, als wäre Gerhard Schröder nie Bundeskanzler gewesen. In den Geschichtsbüchern stände dann „Helmut Kohl, Bundeskanzler von 1982 bis 2001, Angela Merkel, Bundeskanzlerin seit 2001“.

 

Das würde ein Durcheinander geben!

 

Für uns Ägyptologen ist es wegen des Streichens ungeliebter Pharaonen manchmal schwierig rauszufinden, wer wann wirklich regiert hat.

 

„Vor Christus“ und „nach Christus“ sind heute fast überall bekannt. Doch in manchen Ländern gibt es auch eine andere Einteilung: In Israel wird gerade das Jahr 5772 gezählt, in muslimischen Ländern wird das Jahr 1441 geschrieben.

 

Hier sind es andere Ereignisse, die für die Zählung wichtig sind.

 

Wie ist das jetzt aber mit Napoleon, der Mondlandung, den Beatles und Lincoln?

 

Um das rauszufinden, kannst du dir einen Zeitstrahl basteln.

 

Dafür ziehst du auf einem Blatt Papier eine Linie mit dem Lineal. Du unterteilst sie in regelmäßige Abschnitte. Ungefähr in der Mitte schreibst du dann „1 v. Chr.“. An den nächsten Strich schreibst du „1 n. Chr.“. Es gibt nämlich in der Zeitrechnung der Geschichtswissenschaftler kein Jahr „0“. Jetzt schaust du im Internet oder im Kinderlexikon nach, wann was stattgefunden hat und trägst es auf deinem Zeitstrahl ein. Du kannst auch dir die passenden Bilder ausdrucken und dann aufkleben. Wenn du rausfinden möchtest, ob Abraham Lincoln und Friedrich der Große zusammen hätten Schach spielen können, solltest du nicht nur rausfinden, wann beide lebten, sondern auch, seit wann es das Schachspiel gibt.

 

Hier habe ich dir noch ein paar Daten aus dem Alten Ägypten aufgeschrieben:

 

Die großen Pyramiden: ca. 2620 bis 2500 v. Chr. gebaut

 

Pharao Tutanchamun: 1332 bis 1323 v. Chr.

 

Pharao Ramses II:  1303 bis 1213 v. Chr.

 

Pharaonin Cleopatra VII:  51 bis 30 v. Chr.  (Sie war mit Julius Cäsar befreundet.)

 

 

 

Na, hast du es rausgefunden, wann die Mondlandung war?

 

 

 

 

Gregor Mendel

 

Wenn die Kinder in den Kursen Acrylfarben oder Ton benutzen, bekommen sie von mir Bastelshirts an.

 

Auf einem steht „Mendel junior“. Wer war Gregor Mendel?

 

Johann Gregor Mendel wurde als Johann Mendel am 20. Juli 1822 in Heinzendorf in Österreich-Schlesien, heute Hynčice in Tschechien geboren. Ab seinem 16. Lebensjahr musste er seinen Lebensunterhalt zum größten Teil als Privatlehrer verdienen – obwohl er selbst noch Schüler war! Trotzdem machte er 1840 sein Abitur als bester Schüler der Schule.

 

Er studierte erst am Philosophischen Institut der Universität Ölmütz. Auch da hatte er gute Leistungen. Doch „bittere Nahrungssorgen“, wie er später schreib, brachten ihn dazu, sein Studium abzubrechen und Mönch zu werden.

 

Er wurde also 1843in den Orden der Augustiner-Eremiten in der Abtei St. Thomas in Alt Brünn aufgenommen. Er erhielt den Ordensnamen, (Mönche und Nonnen erhalten einen neuen Namen.) Gregorius. Er studierte u.a. Theologie, Ökonomie (Wirtschaftswissenschaft). Ab 1849 arbeitete er als Aushilfslehrer im Gymnasium in Znaim (tschechisch Znojmo). Dort unterrichtete er Griechisch und Mathematik.

 

Ein Jahr später bewarb er sich als Lehrer für Physik und Naturkunde. Er bestand aber die Aufnahmeprüfung nicht. Das lag wohl daran, dass er in beiden Fächern Autodidakt war, d.h. er hat sich diese Fächer selbst beigebracht.

 

Er hatte immer wieder Rückschläge erlebt. Doch er gab nie auf. Ein überlieferter Satz von ihm ist „Meine Zeit wird schon kommen!“

 

Im Klostergarten führte er seit 1856 Experimente mit Erbsen durch. Er kreuzte unterschiedliche Erbsensorten miteinander. D. h. er versuchte, aus zwei unterschiedlichen Erbssorten eine herzustellen. Er experimentierte solange, bis er drei Regeln, die nach ihm benannten Mendelschen Regeln entdeckte.

 

1867 wurde er Abt, also Leiter seines Klosters. Er war Gründungsmitglied der Meteorologischen (Meteorologie ist die Wetter- und Klimakunde.) Gesellschaft; beim Naturforschenden Verein Brünn.

 

Er starb am 6. Januar 1884 in Brünn.

 

 

 

Die mendelschen Regeln  

 

Dabei geht es darum, wie welche Eigenschaften wie vererbt werden.

 

Vielleicht hast du schon mal versucht, Gemeinsamkeiten zwischen dir und deinen Eltern festzustellen. Du hast vielleicht einen Leberfleck, genau an der gleichen Stelle wie deine Mama. Oder die Augen deines Papas. Oder wenn die Tante zu Besuch kommt, sagt sie immer, dass deine Haare genauso blond sind, wie beim Onkel, als er Kind war.

 

In jedem Menschen sind Informationen gespeichert z. B. blond, braune Augen, eine Stupsnase …

 

Wenn nun ein neuer Mensch entsteht, dann kommen die gespeicherten Informationen von der Frau und dem Mann zusammen:

 

z. B. von der Frau: braune Haare, braune Augen, große Nase, kleines Kinn, Grübchen, schmaler Mund

 

von dem Mann:  blonde Haare, blaue Augen, kleine Nase, großes Kinn, Leberfleck an der Schläfe, breiter Mund

 

Welche Merkmale das Kind dann bekommt, ist nicht etwa Zufall. Sie werden ihm von Mama und Papa vererbt. Wenn also die braunen Haare von der Mama sich gegenüber den blonden vom Papa durchsetzen, dann bekommt das Kind braune Haare.

 

Für die Vererbung von Eigenschaften gibt es Regeln. Das hat Gregor Mendel entdeckt.  

 

 

 

Vielleicht magst du rausfinden, welche Eigenschaften du von deiner Mama und welche du von deinem Papa hast. Vergleiche mal Augen- und Haarfarbe, Nasenform. Du kannst auch mal fragen, welche Charaktereigenschaften von wem sein könnten. Lass dir doch mal erzählen, von wem du deine Neugierde, deine Freundlichkeit, deine Großzügigkeit hast. Oder ihr blättert gemeinsam in Fotoalben. Kommt die Stupsnase aus Papas Familie? Oder die Grübchen aus Mamas Familie?

 

Vielleicht mal statt Gute-Nacht-Geschichte? Klingt doch spannend, wie wär’s?

 

 Motiv: Buenos Aires, Argentinien, Foto: privat
Motiv: Buenos Aires, Argentinien, Foto: privat

 

Äpfel mumifizieren

 

Nachdem du eine Mumie aus Knete hergestellt hast, kannst du nun noch einen Apfel mumifizieren.

 

Das machst du so ähnlich, wie im Alten Ägypten. Früher wurde Natron genommen. Da Natron nicht so leicht in großer Menge zu kriegen ist, nehmen wir etwas Ähnliches: Salz.

 

Du brauchst für das Experiment:

 

2 Frischhalteboxen

 2 Äpfel

 Salz

 

 

 

Du schneidest die Äpfel jeweils in Viertel. Lass dir dabei bitte von den Eltern helfen. Jetzt packst du jeweils einen geviertelten Apfel in die Frischhaltedosen. In eine Dose schüttest du noch reichlich Salz auf die Apfel-Viertel, in die andere nicht.

 

Jetzt verschließt du beide Dosen und packst sie aufs Fensterbrett.

 

Was meinst du? Wie sehen die Äpfel in beiden Dosen nach wenigen Tagen aus? Was denkst du, warum das so ist?

 

Die Auflösung gibt es in wenigen Tagen.

 

 

 

Motiv: St. Georgkapelle Neuruppin, Foto: privat
Motiv: St. Georgkapelle Neuruppin, Foto: privat

 

Funfacts über unseren Kalender

 

Nachdem ich euch erzählt habe, wie im Alten Ägypten die Zeit gemessen wurde und was die Abkürzungen v. Chr. und n. Chr. bedeuten, möchte ich euch einige spannende Dinge über unseren modernen Kalender erzählen. – Obwohl, soo modern ist der gar nicht!

 

Wir leben heute nach dem gregorianischen Kalender. Dieser wurde 1582 vom Papst Gregor XIII verordnet. Vorher lebten die Menschen nach dem julianischen Kalender. Er wurde 45 v. Chr. von Julius Cäsar eingeführt. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass der gregorianische Kalender genauer bei der Berechnung ist. Das Jahr wird danach berechnet, wie lange die Erde braucht sich einmal um die Sonne zu drehen. Die Erde benötigt 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Da es aber nur ganze Tage gibt im Kalender, muss es alle vier Jahre ein Schalttag geben. Das ist dann der 29. Februar.

 

Man hat festgestellt, dass, wenn man beim julianischen Kalender bleibt, es nach 130 Jahren einen Unterschied von 10 Tagen gibt.

 

Im Jahr 1582 wurde der Kalender umgestellt. Nach dem Donnerstag, den 4. Oktober kam gleich Freitag, der 15. Oktober.

 

Es gab schon mal eine Umstellung im Kalender: Ursprünglich fing das Jahr im März an. Das erkennt ihr an den Monaten September bis Dezember: September leitet sich von „septem“, dem lateinischen Wort für sieben ab.

 

Oktober kommt von „octo“, also „acht“ auf Latein. Das kennst du vielleicht vom Musikunterricht: eine Oktave ist der Abstand zwischen acht Tönen. Ein Oktopus hat acht Arme.

 

„Novem“ ist auf lateinisch die Neun und du findest dieses Wort in „November“.

 

Dezember leitet sich vom lateinischen Wort für zehn, „decem“ ab. Du erinnerst dich vielleicht daran, dass es im Alten Ägypten keine Wochen gab, sondern Dekaden, zehn Tage zusammengezählt.

 

Diese Zahlen würden alle stimmen, wenn das Jahr, wie früher, im März anfangen würde.

 

Im Sommer gibt es noch etwas Merkwürdiges: Juli und August haben beide 31 Tage. Obwohl doch sonst Monate mit 30 und 31 Tagen abwechseln.

 

Der Juli ist nach Julius Cäsar benannt. Es ist der Julius Cäsar, nachdem der julianische Kalender benannt wurde. Es ist auch der Cäsar, der mit Kleopatra VII befreundet war – die Pharaonin “mit der schönen Nase“, wenn man den Asterix-Heften glauben möchte.

 

Nach Cäsar regierte der Kaiser Augustus. Das war der Kaiser Augustus, der, laut biblischer Weihnachtsgeschichte befahl, „dass alle Welt sich schätzen ließe…“

 

Dieser Kaiser wollte auch einen Monat, der nach ihm benannt ist. Nach der Legende wollte er aber keinen kürzeren Monat als Julius Cäsar haben. Deswegen haben Juli und August jeweils 31 Tage.

 

Habt ihr geahnt, dass sowas Alltägliches wie ein Kalender richtig spannend sein kann?

 

Motiv: Mallorca, Foto: privat
Motiv: Mallorca, Foto: privat

 

Die mumifizierten Äpfel II

 

Na? Wie sehen eure Äpfel inzwischen aus?

 

 

 

Die Äpfel ohne Salz sehen jetzt sicher „gammelig“ aus. Sie sind braun geworden. Vielleicht riechen sie inzwischen auch komisch.

 

Die Äpfel, die ihr in Salz eingelegt habt, sehen noch gut aus. Vielleicht sind sie ein wenig kleiner, aber ansonsten sehen sie noch gut aus.

 

Bitte nicht essen!

 

 

 

Wenn ihr genauer hinschaut, dann ist das Salz richtig nass geworden.

 

Das liegt daran, dass das Salz das Wasser aus dem Apfel gezogen hat.

 

 

 

Im Apfel ist eine geringere Salzkonzentration als draußen am Apfel. Das Wasser im Apfel möchte diesen Unterschied ausgleichen und wandert aus dem Apfel sozusagen raus. Das Salz selbst kommt nicht durch die Apfelhaut. Denn diese Haut lässt nur kleine Teilchen durch, nicht die Salzteilchen.

 

Die Zellen im Apfel, die vorher mit viel Wasser gefüllt waren, schrumpfen. Deswegen wird der Apfel kleiner.

 

Wenn kleine Teilchen in eine Richtung wandern, um eine Konzentration auszugleichen, während gleichzeitig die größeren Teilchen in die andere Richtung nicht durchgelassen werden, dann nennt man Osmose.

 

 

 

Osmose sorgt nicht nur dafür, dass Mumien entstehen, sondern findet z. B. auch in unseren Nieren statt.

 

Unsere Nieren, fast jeder hat zwei, filtern das Wasser, das der Körper nicht mehr braucht, aus dem Blut. Wir müssen also nicht regelmäßig in Salz baden. Außerdem werden giftige Stoffe und Abfall aus dem Blut rausgezogen. Dieses „Abwasser“ kommt in unsere Blase und dann – müssen wir mal.   

 

 

Galileo Galilei

 

Wenn die Kinder in den Kursen Acrylfarben oder Ton benutzen, bekommen sie von mir Bastelshirts an.

 

Auf einem steht „ Galileo in spe“ – Wer war Galileo Galilei?

 

 

Galileo lebte vom 15. Februar 1564 bis zum 29. Dezember 1641, nach dem julianischen Kalender bzw. bis zum 8. Januar 1642, nach dem gregorianischen Kalender.

 

Er kam aus einer Familie, die zum verarmten Adel in Italien gehörte.

 

Er wurde Novize („Mönch-Azubi“) im Kloster der Vallombrosaner. Er dachte darüber nach, nach seiner Zeit als Novize in den Benediktinerorden einzutreten. Doch sein Vater holte ihn aus dem Kloster. Er sollte in Pisa Medizin studieren. Nach vier Jahren brach er das Studium ab und studierte stattdessen Mathematik in Florenz. Seinen Unterhalt verdiente er als Privatlehrer.

 

Er hatte verschiedene Interessen und studierte noch weitere Fächer wie Astronomie, Physik und Kosmologie (Wissenschaft, die sich mit der Ursprung und der Entwicklung des Weltalls). Menschen, die gleichzeitig in mehreren Fachgebieten Bescheid wissen, nennt man Universalgenie.

 

Seine wichtigste Entdeckung war, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Bis dahin glaubte man nämlich, dass es umgekehrt sei: die Sonne dreht sich um die Erde.  

 

Das war auch die Lehrmeinung der katholischen Kirche. Es kam zu langen Diskussionen zwischen dem Papst und ihm.  

 

Es wurde ihm damit gedroht, dass er auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, wenn er nicht zugibt, dass die Aussage, dass sich die Erde um die Sonne dreht nur eine Idee ist und nicht der Realität entspricht.

 

Er ging darauf ein und wurde nicht verbrannt. Der Satz „Und sie dreht sich doch!“, den er beim Rausgehen gesagt haben soll, ist wohl eher eine Legende.

 

Heute wissen wir, dass Galileo Recht hatte. Er wurde 1992 vom Papst Johannes Paul II rehabilitiert, d. h. seine Ehre wurde wieder hergestellt. Es wurde zugegeben, dass er Recht hatte.

 

 

 

 

Stern von Bethlehem

 

In der biblischen Weihnachtsgeschichte ist von dem Stern von Bethlehem die Rede:

 

„Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. … Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.“ (Matthäus 2, 1 und 2)

 

Forscher versuchen herauszufinden, was die Weisen aus dem Morgenland da wohl gesehen haben.

 

Dazu gibt es zwei Theorien, die wahrscheinlich sind: 1. Die Planeten Saturn und Jupiter stehen sehr eng zusammen. Das hat bereits der Mathematiker und Astronom Johannes Kepler vermutet. Diese Konstellation ist heute Nacht am Himmel zu sehen! Vielleicht hast du ja Glück und du siehst es!

 

 

 

Es gibt allerdings etwas, was dagegen spricht: Nach modernen Berechnungen waren sich beide Planeten nie so nah, dass man sie mit bloßem Auge als einen einzigen Stern sieht.

 

 

Die 2. wahrscheinliche These lautet, dass Jupiter und Venus sehr eng

 

aneinander vorbeigezogen sind. Das passierte sogar zweimal – in den Jahren 2 und 3 v. Chr. Bei der zweiten Begegnung war das sogar so eng, dass man hätte denken können, es war nur ein Stern.

 

Es sind noch andere Theorien möglich. Doch den Stern von Bethlehem könnte es zumindest gegeben haben.

 

Quelle: https://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/stern-von-bethlehem/

 

Maori-Haus Neuseeland, Foto: privat
Maori-Haus Neuseeland, Foto: privat

 

Geheime Nachrichten mit Stäben

 

Es gibt eine Möglichkeit eine geheime Nachricht an deinen Bruder oder deine Schwester zu schreiben. Auf unterschiedlichen Webseiten wird diese Methode mal den Alten Ägyptern oder mal den Alten Römern zugeschrieben. Sicher ist, dass diese Methode schon sehr alt ist.

 

Du brauchst dazu:

 

2 runde Stäbe mit gleichem Durchmesser

 

ein Streifen Papier

 

einen Stift

 

Du schneidest dir von einem Zettel einen Streifen, der ungefähr einen Zentimeter breit ist ab. Dann wickelst du ihn um den Stab und schreibst ein Wort oder einen kurzen Satz auf. Du wickelst nun den Streifen wieder ab und füllst in die Lücken noch andere Buchstaben. Jetzt stehen auf dem Zettel nur Buchstaben, die keinen Sinn ergeben. Diesen Zettel gibst du deiner Schwester oder deinem Bruder. Sie wickelt ihn um ihren Stab. Jetzt kann sie deine geheime Botschaft lesen.

 

 

Leonardo da Vinci

 

Wenn die Kinder in den Kursen Acrylfarben oder Ton benutzen, bekommen sie von mir Bastelshirts an.

 

Auf einem steht „Da Vinci junior“. Das ist das Lieblingsshirt der Kinder. „Kann ich Leonardo haben?“ fragen sie. – Doch wer war Leonardo da Vinci?

 

 

 

Leonardo lebte vom 15. April 1452 bis zum 2. Mai 1519.

 

Die Schule fiel ihm schwer, besonders lesen, schreiben und rechnen.

 

Weil er sich schon früh für das Zeichnen, die Musik und das Modellieren interessierte, wurde er 1469 von den berühmten Künstler Andrea del Verrocchio in Florenz /Italien in die Lehre genommen.   

 

Auch er war ein Universalgenie: Er war u.a. Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom (Anatomie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Aufbau des Körpers beschäftigt.) und Zoologe (Tierkundler).

 

Am meisten bekannt ist er heute für seine Bilder, wie z. B. die „Mona Lisa“, die heute im Louvre in Paris zu sehen ist. Auch „das Abendmahl“ ist ein sehr bekanntes Gemälde. Das spielte im Film „Da Vinci Code“ eine Rolle. Das ist aber keine wahre Geschichte.

 

Auf dem T-Shirt ist eine Zeichnung von ihm, die ich abgewandelt habe, zu sehen. Es ist eine Studie zu den Körperproportionen des Menschen.

 

Leonardo hat auch Vieles erfunden. So erfand er einen Vorläufer des Helikopters, einen Taucheranzug und verschiedene Flugmaschinen. Er war seiner Zeit sehr voraus.

 

Einige seiner Ideen hatten Fehler, andere wieder funktionierten. So ließ im Jahr 2000 ein Fallschirmspringer den Fallschirm von da Vinci nachbauen und sprang damit erfolgreich.

 

So wird noch heute sein Schaffen auf den verschiedenen Gebieten bewundert.

 

Motiv: Bariloche, Argentinien, Foto: privat
Motiv: Bariloche, Argentinien, Foto: privat

 

Wunderbare Wunderkerzen

 

Liebe Kinder, für Euch gibt es nun ein letztes Experiment:

 

Ihr könnt es auch morgen oder übermorgen in Ruhe machen.

 

Lasst Euch bitte von Euren Eltern helfen! Macht das Experiment nach Möglichkeit draußen. Es stinkt sonst danach im Zimmer.

 

 

Ihr braucht dazu:

 

5 Wunderkerzen

 

Tesafilm

 

ein großes durchsichtiges Gefäß, das nicht brennt

 

Streichhölzer / Feuerzeug

 

 

 

Ihr umwickelt die 5 Wunderkerzen mit Tesafilm. Oben lasst ihr einen Zentimeter frei und dann klebt ihr den Tesafilm bis zum Metall, also bis zur „Anfasse“. Dabei achtet ihr darauf, dass ihr, bis auf den einen Zentimeter, keine Lücke mehr habt, die nicht umwickelt ist.

 

Dann füllt ihr das Gefäß fast voll mit Wasser. Das Gefäß sollte so groß sein, dass die Wunderkerzenfackel reingeworfen werden kann.

 

 

 

Ihr zündet nun die Wunderkerzen an. Wenn ihr euch nicht traut, dann sind Mama oder Papa bestimmt mutig genug, die Wunderkerzenfackel zu halten. Lasst sie runterbrennen, bis die Flamme den Tesafilm erreicht hat. Dann werft ihr die Fackel in das mit Wasser gefüllte Gefäß.

 

 

 

Was passiert jetzt? Das müsst ihr selbst rausfinden.

 

 

 

Ich wünsche meinen kleinen und großen Kunden frohe Weihnachten und ein gesundes, neues Jahr! – Oder wie die Alten Ägypter sagten: Möget Ihr leben, heil und gesund sein!